Algund, Meran
 
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Sehenswürdigkeiten in weiterer Umgebung
Churburg Schluderns
Churburg 1
Tel. 0473 615241 – www.churburg.com
Über Schluderns erhebt sich eine der mächtigsten und best-erhaltenen Burganlagen Südtirols, die Churburg. Dieser wehrhafte Bau wurde 1253 von den Bischöfen von Chur errichtet, ging bald an die Vögte von Matsch über und ist seit 1504 im Besitz der Grafen Trapp. Dem heutigen Besucher zeigt sich ein residenzhaftes Renaissanceschloß mit Arkadenhof, romanischer
Schloßkapelle und anderen Räumlichkeiten mit kostbarem Mobiliar und Kunstgegenständen aus verschiedenen Epochen. Die weltberühmte Rüstkammer enthält maßgeschneiderte, künstlerisch wertvoll gestaltete Rüstungen der damaligen Schlossbesitzer und ist die größte private Waffensammlung dieser Art.

Vintschger Museum
Schluderns - Meraner Straße 1 - Tel. 0473 615590
Im Museum spiegelt sich der Vinschgau von seiner ökologischen, sozialen und kulturellen Seite wider. Die Darstellung des kleinbäuerlichen Ambientes steht im krassen Gegensatz zur feudalen Welt der benachbarten Churburg. Neben der Archäologie, die mit den Funden vom Ganglegg (1997) aus der Bronze-, Eisen- und Römerzeit eine große Bereicherung erfuhr, wird auch die Wasserwirtschaft mit ihrem ausgeklügelten Bewässerungsystem behandelt. Eine Exkursion zur prähistorischen Siedlungstätte ‚Ganglegg‘ und die Besichtigung des Lehrpfades am ‚Quairwaal‘ runden den Museumsbesuch ab.

Kloster Marienberg
Burgeis – Tel. 0473 831306
Gründung 1149/50 durch Ulrich von Tarasp. Die ersten Mönche kamen aus dem schwäbischen Kloster Ottobeuren. Sie machten Marienberg zum religiösen und deutschsprachigen Zentrum in der rätoromanischen Umgebung. Die weltlichen Schirmherrn, die Grafen von Matsch, setzten dem Kloster durch Plünderungen und einen Abtmord zu. Hinzu kamen die Pest, Bauernkriege und Religionswirren. Schwäbische Mönche verhalfen dem Kloster zu einem neuen Aufschwung, die Anlage wurde vergrößert, die Stiftskirche erhielt ihre barocke Ausstattung. An die romanische Gründungszeit erinnern das Hauptportal und die Fresken in der Krypta. Sie sind ein Kunstdenkmal von europäischer Bedeutung.
 
Südtiroler Archäologiemuseum (Ötzimuseum)
Bozen - Museumstr. 43, Tel. 0471 320100, www.archaeologiemuseum.it
Vor über 5.000 Jahren stieg ein Mann in die eisigen Höhen der Schnalstaler Gletscher und kam dort um. Im Jahr 1991 wird er zufällig gefunden, mitsamt seiner Kleidung und Ausrüstung, mumifiziert, gefroren - eine archäologische Sensation und eine einzigartige Momentaufnahme eines kupferzeitlichen Menschen. Eingefügt in den historischen Rahmen bilden der ‚Mann aus dem Eis‘, im Volksmund auch ‚Eismann‘ oder ‚Ötzi‘ genannt, und seine Beifunde den zentralen Ausstellungskomplex. Die außergewöhnliche und weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Gletschermumie aus der Kupferzeit und die zahlreichen, überaus gut erhaltenen Beifunde, geben einen einmaligen Einblick in die Lebensumstände eines jungsteinzeitlichen Menschen. Das 1998 eröffnete Landesmuseum für Archäologie dokumentiert neben dem Fundkomplex ‚Mann aus dem Eis‘ die Ur- und Frühgeschichte Südtirols vom Ende der letzten Eiszeit (15.000 v. Chr.) bis zur Zeit Karls des Großen (um 800 n. Chr.). Das Museum bietet einen spannenden Ausflug in die Alpine Vorzeit. Modelle, Rekonstruktionen, Raumbilder, Videos und interaktive Multimedia-Stationen geben auf anspruchsvolle und gleichzeitig unterhaltsame Weise Einblick in die Vergangenheit.

Stadtmuseum
Bozen - Sparkassenstraße 14 - Tel. 0471 974625
Über den Grundmauern des mittelalterlichen Ansitzes Hurlach wurde 1902-04 nach Plänen von Karl Delug das Bozner Stadtmuseum erbaut. Die reichhaltigen Sammlungen des traditionsgemäß nach den Sachgebieten Archäologie, mittelalterliche und neuere Kunst sowie Volkskunde geordneten Museums umfassen einerseits alte aber auch neue Bestände. Eine kostbare Sammlung von archäologischen Funden, Zeugnisse mittelalterlicher, gotischer und barocker Kunst, eine bedeutende Ausstellung von traditionellen Trachten und Objekten der Tiroler Volkskultur erwarten den Besucher im ältesten Museum Südtirols. Die auf lokale Archäologie und Kunstgeschichte spezialisierte Bibliothek bietet auch Einblick in den Nachlass Rasmo von Zallinger.
 
Südtiroler Weinmuseum
Kaltern - Goldgasse 1 - Tel. 0471 963168 - www.provinz.bz.it/volkskundemuseen
Das Südtiroler Weinmuseum wurde 1955 gegründet und ist das erste, südlich der Alpen gegründete, Weinmuseum. Der interessierte Besucher erhält hier einen Einblick in die alte Weinbautradition des Landes. So führt ein Rundgang in diesem Museum durch das Arbeitsjahr des Weinbauern in alter Zeit und vermittelt gleichzeitig eine Ahnung von der Bedeutung des Weines für die Volkskultur in Südtirol.
 
Museum für Volkskunde Bruneck - Dietenheim
Tel. 0474 552087 - www.provinz.bz.it/volkskundemuseen
1976 gegründet, ist das Volkskundemuseum das älteste Südtiroler Landesmuseum. Es bietet einen sozialgeschichtlichen Einblick in die Vergangenheit. Das begehbare Landesmuseum ist ein Lehrpfad der Kulturgeschichte des Adels und hauptsächlich des einfachen Volkes und zeigt vor allem die Alltagsarbeit auf Hof und Feld.
 
Jagdschloß Wolfsthurn
Mareit/Ratschings - Mareit 5
Tel. 0472 758 121 - www.provinz.bz.it/volkskundemuseen
Das schönste Schloß in Tirol so wurde Wolfsthurn im 19. Jahrhundert vom Historiker Joh. Nep. Tinkhauser bezeichnet. Die barocke Schloßanlage ist in Tirol einmalig, sie thront auf einem Hügel oberhalb von Mareit, am Eingang ins Ridnauntal und umrahmt von den Stubaier Alpen. Seit dem Sommer 1996 ist Schloß Wolfsthurn Sitz des Südtiroler Landesmuseums für Jagd und Fischerei. Damit wird ein doppelter Zweck erfüllt: das vollständigste Barockschloß in Tirol wird der Öffentlichkeit zugänglich und dem Besucher ein wichtiger Teil der Tiroler Kultur, die Jagd und die Fischerei, in wesentlichen Zügen vermittelt.

Schloß Trauttmansdorff:
www.trauttmansdorff.it
 
Touriseum:

www.touriseum.it
 
Alle Südtiroler Museen unter einem Hut:

www.provinz.bz.it/museenfuehrer
 
 
 
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